Fallstudie

Düsseldorfer Wasserbehörde

Stratus® ftServer® hält die Wasserversorgung Düsseldorfs am Laufen

Die Sicherstellung einer ausreichenden Menge an Trinkwasser von hoher Qualität, um den Bedarf der Verbraucher zu decken, erfordert die absolute Verfügbarkeit einer komplexen Anlageninfrastruktur zu jeder Zeit. Als die Wasserbehörde Düsseldorf beschloss, ihre Infrastruktur zu überprüfen, erwog sie, ihre Leitwartenserver entweder auf Cluster-Systemen oder fehlertoleranten Servern zu hosten. Diese Fallstudie erläutert die Wahl ...

Geschäftsziele

Die Düsseldorfer Wasserbehörde versorgt über 600.000 Einwohner mit Wasser. Sie operiert von Standorten in Flehe, Am Staad und Holthausen aus. Jeder Standort verfügt über einen umfangreichen technischen Anlagenbetrieb, der zu jeder Zeit in Betrieb sein muss.

Mit Brunnen, Aufbereitungsanlagen, Hochbehältern sowie Druckerhöhungs- und Druckminderungsanlagen an jedem Standort wurde die Anlage seit den 1990er Jahren mit speicherprogrammierbaren Steuerungen betrieben. Die Anlage wurde über ein Netzwerk von Messgeräten mit rund 40.000 Datenpunkten gesteuert. Wenn zum Beispiel ein Leck im Verteilungsnetz auftrat, konnten diese Geräte es durch jede Abweichung von den erforderlichen Druckmesswerten schnell lokalisieren. Die Informationen der Mess- und Regelgeräte aus allen drei Anlagen wurden dann in den jeweiligen Kontrollräumen zusammengeführt und die Daten archiviert. Aus rechtlichen, gesundheits- und sicherheitstechnischen Gründen war es unerlässlich, dass diese Daten sicher gespeichert wurden - und auch während eventueller Technologiemigrationsprojekte sicher aufbewahrt und ständig aktualisiert wurden.

Die Kontrollräume an jedem Standort verfügten über ein IT-gestütztes SCADA-Kontrollsystem (Supervisory Control and Data Acquisition). Diese Systeme sammelten Informationen und brachten sie in eine grafische Form, so dass das Wartungspersonal schnelle Anpassungen an den Wasserwerken vornehmen konnte. Das vollautomatische Kontrollsystem bedeutete jedoch, dass das Servicepersonal den Prozess in der Regel nur überwachen und keine manuellen Anpassungen vornehmen musste. Die Wasserbehörde wollte nicht, dass sich dies änderte.

Die vorrangige Notwendigkeit bestand darin, eine Hosting-Lösung zu finden, die die absolute Verfügbarkeit des Systems zu jeder Zeit und ohne jegliche Unterbrechung des Dienstes oder der Datenerfassung garantieren konnte.

Die Kontrollräume an jedem Standort verfügten über ein IT-gestütztes SCADA-Kontrollsystem (Supervisory Control and Data Acquisition). Diese Systeme sammelten Informationen und brachten sie in eine grafische Form, so dass das Wartungspersonal schnelle Anpassungen an den Wasserwerken vornehmen konnte. Das vollautomatische Kontrollsystem bedeutete jedoch, dass das Servicepersonal den Prozess in der Regel nur überwachen und keine manuellen Anpassungen vornehmen musste. Die Wasserbehörde wollte nicht, dass sich dies änderte.

Die vorrangige Notwendigkeit bestand darin, eine Hosting-Lösung zu finden, die die absolute Verfügbarkeit des Systems zu jeder Zeit und ohne jegliche Unterbrechung des Dienstes oder der Datenerfassung garantieren konnte.

Wichtig war auch, dass die Düsseldorfer Wasserbehörde ihre bestehende Infrastruktur beibehalten konnte, ohne dass eine Schulung oder das Einbringen von IT-Fachwissen notwendig war.

Schnelle Fakten

Lösungsprofil

  • ftServer sichert die absolute Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur in den Leitwarten der deutschen Wasserbehörden. Keine versteckten Kosten. Keine Administration, IT-Techniker oder Umschulung erforderlich ...

Lösungen

  • Stratus ftServer system
  • Wunderware-SCADA

"Im Gegensatz zu einem Cluster benötigen wir für die Nutzung unserer Software auf den neuen Servern nur noch eine Lizenz. Das glich die höheren Anschaffungskosten eines fehlertoleranten Systems aus, so dass beide Optionen aus Kostensicht identisch waren. Die höhere Verfügbarkeit und die einfache Administration des Stratus ftServer waren ausschlaggebend für unsere Entscheidung ..."
Heiko Jepp,
Teamleiter, Abteilung Wassermechanik
Wasserwirtschaftsamt Düsseldorf

Business-Lösung

Nach reiflicher Überlegung entschied sich das Wasserwirtschaftsamt Düsseldorf, zwei Datenbankserver und den zentralen Domain Controller durch Stratus ftServer zu ersetzen. Diese Server verfügen über redundante Hardware in einer physikalischen Maschine. Jede Komponente ist doppelt vorhanden - CPU, RAM, IO-Einheiten und die Festplatte - und jede dieser Komponenten arbeitet absolut synchron. Sollte also eine Komponente ausfallen, arbeitet die Partnerkomponente weiter und es wird eine automatische Nachricht an Stratus gesendet, die sicherstellt, dass sofort eine Ersatzkomponente versendet wird. Es gibt keine Systemausfallzeit, keinen Datenverlust und keinen Neustart der Maschine.

Außerdem kann das ausgefallene Teil, das Stratus automatisch sendet, ausgetauscht werden, während die Maschine weiterläuft und sich automatisch mit dem System synchronisiert. Der Ausfall erfordert kein Eingreifen des Administrators. Es ist keine Schulung oder internes Fachwissen erforderlich.

"Wir haben auch ein Cluster-System evaluiert, aber nicht lange. Cluster-Systeme sind kompliziert zu installieren und haben einen höheren Verwaltungsaufwand", rät Heiko Jepp, Teamleiter in der Abteilung Wassermechanik der Wasserbehörde Düsseldorf.

"Es wurde schnell klar, dass dies für uns keine akzeptable Lösung gewesen wäre. Die fehlertoleranten Server unterscheiden sich dadurch, dass keine Anpassungen an der bestehenden Software notwendig sind; die redundanten Komponenten arbeiten als ein einziges System, während Anwendungen in einem Cluster-System in der Regel angepasst werden müssen", fügt er hinzu. Auch die Düsseldorfer Wasserbehörde konnte ihre Datenverarbeitungssoftware Wonderware ohne Änderungen weiter nutzen.

"Die Tatsache, dass wir im Gegensatz zu einem Cluster nur noch eine Lizenz für die Nutzung auf unseren neuen Servern benötigen, ist ein positiver Nebeneffekt der Hochverfügbarkeit", erklärt Jepp.

"Dies glich die höheren Anschaffungskosten eines fehlertoleranten Systems aus, so dass beide Optionen vom Kostenstandpunkt her identisch waren. Die höhere Verfügbarkeit und die einfache Verwaltung waren ausschlaggebend für unsere Entscheidung zugunsten von Stratus ftServer ", schließt er.

Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Sie sich nicht mehr "um die Speicherung Ihrer Daten" kümmern müssen. Wir sind durch seine Verfügbarkeit wirklich gut aufgestellt worden".
Heiko Jepp,
Teamleiter, Abteilung Wassermechanik
Wasserwirtschaftsamt Düsseldorf

Auswirkungen auf das Geschäft

Seit Sommer 2011 sind in zwei Düsseldorfer Wasserwerken die Stratus ftServer installiert. Auf diesem System laufen die Datenbanken, die Aufbereitungsdaten erfassen und Daten aus dem Servicebereich empfangen und speichern. Ein dritter Server wurde im zentralen Domain Controller installiert. Die SCADA-Anwendungen selbst laufen weiterhin auf nicht-redundanten Windows-Clients, so dass die gesamte IT-Infrastruktur intakt bleibt und keine Ausfallzeiten oder zusätzliche Kosten entstehen.

Die drei neuen Server haben sich seit der Inbetriebnahme im Herbst 2011 bewährt, es gab keinerlei Ausfallzeiten.ftServer Das ist aber nicht die einzige positive Auswirkung des Hostings auf Stratus , wie Jepp betont:

"Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Sie sich über die Speicherung Ihrer Daten keine Sorgen mehr machen müssen. Wir sind durch seine Verfügbarkeit wirklich gut aufgestellt worden..."

Über die Wasserbehörde Düsseldorf

Dieses Versorgungsunternehmen liefert seit mehr als 145 Jahren Energie und Wasser nach Düsseldorf. Die drei Wasserwerksstandorte "Flehe", "Am Staad" und "Holthausen" versorgen täglich mehr als 600.000 Menschen in Düsseldorf, Neuss, Erkrath und Mettmann mit frischem Trinkwasser und produzieren jährlich über 50 Millionen Kubikmeter Wasser. Das sind durchschnittlich 140 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag. Das Netz ist insgesamt 1.800 Kilometer lang. Das Wasserwirtschaftsamt Düsseldorf beschäftigt 2.500 Mitarbeiter.

Über Stratus

Stratus nimmt beim Rund-um-die-Uhr-Betrieb geschäftskritischer Anwendungen den Faktor Komplexität aus der Gleichung. Stratus-Technologien verhindern proaktiv ungeplante Ausfallzeiten – sowohl im Rechenzentrum als auch an entfernten Standorten. Unsere Serviceleistungen stellen sicher, dass Probleme behoben werden, bevor Kunden sich darum kümmern müssen. Sowohl Global-Fortune-500- Unternehmen als auch kleine und mittelständische Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen rund um den Globus setzen seit über 35 Jahren auf die benutzerfreundlichen Lösungen für kontinuierliche Verfügbarkeit von Stratus.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.stratus.com oder folgen Sie auf Twitter @StratusAlwaysOn.

Verwandte Dokumente

Nach oben blättern